Etappe 01: Conca - Refuge de Paliri

Länge: 11,5 km
Dauer: 6 Std.
Höhenmeter: h: 1.100 m, r: 230 m

Jetzt geht es nur noch bergauf

German wollte uns heut eigentlich um 5 Uhr wecken. Er hat seinen Wecker anscheinend nicht gehört, so da▀ wir erst um 6:35 aufgstanden sind.

Um 7:40 war es dann soweit: Auf nach Refuge di Paliri. Ws wir uns so einfach vorgestellt haben und was auch auf dem Papier so einfach aussah, erwies sich als eine verdammt schwierige Strecke.

Alos Geman ausser Atem schnaufend da sass fragten wir ihn:"German, bereust Du Deine Entscheidung die da damals beieinem Cocktail getroffen hattest?" Seine Reaktion blieb nicht au, selbst ausser Atem:"Alles im Suff!"

Nach mehrere Bergaufs und Bergabs fing es auch zuallem Übel an zu regnen. Gewappnet wie wir sind, holten wir unsere Ponchos raus (s. Foto unten)

Die Landschaft war natürlich wunderschön und ab einer bestimmten Höhe begleitete uns der typische Kieferngeruch.

German's Einstellung zu der ganzen Sache ist sowieso ausgedrückt in einem Satz:"Das schönste im Leben sind die Pausen!"

Guy spielte den Lumpensammler, d.h er war dasw Schlu▀licht für den Fall, dass die Damen etwas verlieren.

Refuge di Paliri! Geegnet sei Dein Name. Ich habe mich noch auf die Ansammlung von ein paar Steinen so sehr gefreut. Obwohl hier ein Wind weht, dass man zum Zeltaufbau drei Leute braucht, können wir unsere müden Knochen erholen. Die Quelle funktioniert, Gas ist da, so dass wir uns eine Riesen-Mega-Giga-Portion Nudeln und eine kleine Suppe kochen können.

Die Refuge ist gut besucht. Es sind einpaar Franzosen da und auch ... 2 Sachsen! Da denkt man, dass man hier in den Bergen kein Sächsisch hört, aber...

"Heute haben wir viel geschafft, ja, wir haben den ersten Schritt getan, und das ist gefälligst zu würdigen." Guy liest die Zeitung von Vorgestern. German kommentiert, ist noch nicht im Sleep-Modus gelandet: "Guy, selbst wenn der Nemax jetzt unter 900 gefallen ist, wen interessiert das noch?"

"Bitte mein kleines Häschen", sagt German, damit sein Häschen ihm die Nagelschere aus seinem Rucksack holt. Als sie es macht; reagiert er mit:"Danke, men Affe!"

Die Knoppers gehen zur Neige und wir begeben uns recht schnell ins Bett...


Mitten in der Macchia. German schon ausser Atem, aber wunderschöne Umgebung.

Was Wind und Wetter alles verursachen... So zogen wir heute eine Weile vor uns hin, bis wir der Regen es aufgab, uns nass machen zu wollen.

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Korsika, den 1. September 2001

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